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Marken- kommunikation für Start-ups.

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Markenkommunikation für Start-ups.

Aller Anfang ist leer. Schindler Parent verrät, wie Markenkommunikation für Start-ups aussehen muss.

Zu Beginn eine Weisheit aus der Baubranche: „Erst der Keller, dann das Dach.“ Was in der Welt von Beton, Balken und Bauschaum gilt, besitzt auch in der Markenkommunikation seine Gültigkeit. Um die allgemeine Spannung aufzulösen, machen wir es kurz: Der Keller ist die Strategie, das Dach die Kommunikation nach außen. Es darf darüber gestritten werden, ob eine Metapher mit Rohbau und Fassade sinniger wäre. Doch die Botschaft sollte klar sein. Bevor es ans Verputzen geht, muss ein Grundgerüst stehen – unglaublich, wie viele Gemeinsamkeiten der Hausbau und die Markenkommunikation doch haben.

Genug der Exkurse. Es geht hier ja schließlich um Start-ups und nicht um Baugenossenschaften. Start-ups brauchen Strategie – wie alle anderen Unternehmen auch. Doch für die Kommunikationsgestaltung sind Start-ups ein Glücksfall. Sie sind formbar und dynamisch; verkrustete oder diffus gewachsene Strukturen gibt es hier nicht. Eine einmalige Chance für Strategie und Kreation. Diese sollte genutzt werden. Doch wie macht man das am besten?

Ganz einfach: mit guten Ideen, aussagekräftigen Alleinstellungsmerkmalen und klaren Positionierungen. Zugegeben, so einfach ist das gar nicht – häufig treten kleine oder große Baustellen auf. Schindler Parent hilft den Bauherren gern dabei, diese zu schließen. Darum haben wir auch die häufigsten Probleme in der Gründungszeit für Sie aufgelistet.




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Mehr Informationen gibt es von:
David Bumiller
Text
david.bumiller (at) schindlerparent.de

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Gamification oder Serious Games?

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Was ist der Unterschied zwischen Gamification und Serious Games?
Erklärungsversuch für Nicht-Experten.

Seit der ersten Verwendung des Begriffs wird darüber gestritten, was Gamification ist und was es nicht ist. Unserer Meinung nach ist diese Debatte recht sinnlos. Denn neue Ideen auszuschließen, nur weil diese nicht in die eigene perfekte Definition von Gamification passen, ist doch albern.
Gamification, wie jede andere Idee auch, entwickelt sich. Sie wird komplexer und umfasst ständig neue Ansätze. Dadurch wird sie aber auch für Laien immer verwirrender. Hier also unser Ansatz, zwei oft verwechselte Begriffe voneinander zu unterscheiden: Gamification und Serious Games.

Gamification

Folgende Definition von Gamification hat sich inzwischen etabliert:

Gamification ist die Anwendung spieltypischer Elemente und Prozesse in spielfremdem Kontext.

Gamification passiert, wenn Sie Elemente und Ideen aus Spielen nehmen und diese an anderer Stelle anwenden. Zum Beispiel eine Fortschrittsanzeige auf einer Homepage einbauen, um zu zeigen, wie vollständig das Profil ausgefüllt wurde. Oder Aktionen mit Punkten belohnen, Ranglisten erstellen und weitere Dinge, die man dort nicht erwarten würde. Es geht um die Psychologie, die hinter Spielen steckt. Es geht darum, Menschen zu motivieren und sie dazu zu bringen, sich auf etwas einzulassen.

Doch mit Gamification erschafft man noch kein Spiel. Gamification bedeutet nicht aus etwas, das kein Spiel ist, ein Spiel zu machen – dazu fehlt ein entscheidendes Element: die Spielmechanik. Und das ist der entscheidende Unterschied zwischen Gamification und Serious Games.


Serious Games

Serious Games sind Spiele mit einem Ziel, das über reine Unterhaltung hinausgeht. Sie besitzen alle Eigenschaften von einem gewöhnlichem Spiel, sehen aus und fühlen sich auch wie ein solches an, haben aber einen genau definierten Zweck, eine gewollte Auswirkung oder Botschaft, die der Spieldesigner vermitteln will.

Serious Games kann man in vier Kategorien einordnen: Bildungsspiele, Simulationen, informative Spiele und zielgerichtete Spiele.
Bildungsspiele nutzen Spielmechanik, um dem Spieler etwas beizubringen.
Simulationen sind virtuelle Varianten von etwas Realem, um dieses in einem sicheren Umfeld zu testen oder zu üben.
Informative Spiele vermitteln dem Spieler bedeutungsvolle Botschaften, auf die er sonst vielleicht nicht kommen würde.
Zielgerichtete Spiele erzeugen Ergebnisse in der realen Welt.

Über die genaue Unterscheidung zwischen Gamification und Serious Games wird in Fachkreisen weiterhin gestritten. Viele sind sogar der Ansicht, dass beide Begriffe sogar zu umfassend sind, um eine genaue Definition zu erlauben. Was man aber definitiv festhalten kann ist, dass Gamification und Serious Games unterschiedliche Strategien einsetzen und unterschiedliche Anwendungen haben.

Mehr dazu in unserem Serious Games vs Gamification Poster!










Fragen, Wünsche, Anregungen? Antworten bekommen Sie bei uns:

Antje Koch

Projektmanagement
antje.koch (at) schindlerparent.de

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Gamification strategisch richtig einsetzen

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Gamification strategisch richtig einsetzen

Schindler Parent stellt die fünf richtigen Fragen, mit denen Gamification richtig eingesetzt wird.

Es gibt heute zahlreiche Untersuchungen, die belegen, dass motivierte Mitarbeiter mehr produzieren, motivierte Schüler mehr lernen und motivierte Kunden bereit sind, mehr Geld auszugeben. Die große Problematik war schon immer, diese Zielgruppen tatsächlich zu motivieren. Arbeitgeber sehen immer öfters, wie ein höheres Gehalt seine erwartete Motivationsfunktion verfehlt, Lehrer verlieren sich in gut gemeinten aber nicht umsetzbaren Lehrmethoden und Unternehmen versuchen eher schlecht als recht ihre Ware zu verkaufen, indem sie entweder den Preis drücken oder sie mit Sonderleistung ausstatten.

Anfang der 2010er haben einige Forscher angefangen, sich für Spieler zu interessieren. Zum einen, weil Spiele und insbesondere Videospiele längst keine Nischenmedien mehr sind und zum anderen, weil immer interessantere und erstaunlichere Zahlen bekannt wurden:
Demnach ist der durchschnittliche Spieler ein Mann von 30 Jahren und er spielt ca. 13 Stunden jede Woche, ohne dadurch Geld zu verdienen. Der Grund, weshalb er so viel spielt, ist einfach: Spiele sind wahnsinnig motivierend, erfüllen Grundbedürfnisse, welche die Schule, der Beruf oder einfacher Konsum nur allzu wenig befriedigen. Spiele machen Spaß!
(Mehr dazu in diesem Post >> http://blog.schindlerparent.de/staerken-sie-ihre-marke-mit-gamification)

Nach und nach hat man immer mehr spieltypische Mechanismen außerhalb von Spielen eingesetzt und so erfolgreich Zielgruppen belohnt, bestätigt und motiviert.

Der Begriff Gamification hat sich in kurzer Zeit in den Bereichen der Pädagogik, der Mitarbeitermotivation und im Marketing etabliert. Immer mehr Gamification-Projekte werden umgesetzt. Doch nur jedes vierte ist erfolgreich*. Wieso?

Weil viele Unternehmen ihre Gamification-Strategie in ein auf Wettkampf basierendes Konzept zwingen: Es werden Punkte verteilt und die Personen mit den meisten Punkte werden belohnt. Dabei ist das ein sehr destruktives Umfeld: Zwei oder mehr Personen versuchen, ein Ziel zu erreichen, das aber nur ein Einziger erreichen kann. Das ist nicht motivierend. Im Gegenteil: In einem Unternehmen, zum Beispiel, kann es dazu führen, dass die Mitarbeiter sich ihrer Arbeit gegenüber nicht mehr verpflichtet fühlen, ihre Kollegen ignorieren oder versuchen, das System auszutricksen. Was seinerseits dem Unternehmen schaden kann.

Erst wenn der Fokus der spieltypischen Mechanismen auf dem “Gewinnen” liegt und nicht auf “Besser sein als alle anderen” ist ein Gamification-Prozess langfristig erfolgreich. Und ein erfolgreicher Prozess beginnt bei der Informationssuche:

Fünf fundamentale Fragen, um eine erfolgreiche Gamification-Strategie aufzubauen

Frage 1: Welches Problem wollen Sie mit Gamification lösen?
Sollen Formulare gründlicher ausgefüllt werden, Berichte rechtzeitig eingereicht werden oder Kunden Ihre Produkte bewerten? Ziele wie diese lassen sich ganz einfach in vier Kategorien unterteilen: lehren, unterhalten, messen und begeistern.

Frage 2: Gibt es das zu “gamifizierende” System bereits?
Das können zum Beispiel ein Callcenter, eine Homepage oder eine mobile Trainingsapp sein. Wichtig ist zu wissen, wie offen die bestehenden Systeme sind, bzw. welche Möglichkeiten es gibt, dort spieltypische Mechanismen einzubauen. Ein komplett neues und selbstständiges System erfordert meistens die Zusammenarbeit mit Experten.

Frage 3: Wie oft und wie häufig werden die “Spieler” das System nutzen?
Bleibt es bei einer einmaligen Nutzung für ein Training oder wird das System regelmäßig benutzt? Ein System, das häufig von vielen “Spielern” genutzt wird, benötigt Administratoren und eine ständige Feinanpassung, auch lange nach der Einführung.

Frage 4: Wer sind Ihre “Spieler”?
Je genauer die Zielgruppe definiert wurde, desto besser kann man den Inhalt auf diese zuschneiden. Banker finden andere Inhalte ansprechend als Teenager oder Kunden eines Autoherstellers.

Frage 5: Wie hoch ist das Budget?
Wie gering Ihr Budget auch sein mag, fangen Sie damit an, nicht-kritische Systeme zu “gamifizieren”. Markenführung, Marketing, Bildung und Training haben sich als Erfolg versprechende Gebiete für Gamification erwiesen. Falls keines davon auf Sie zutrifft, suchen Sie sich die schlechtesten Systeme aus Ihrem Unternehmen heraus. Dort verbirgt sich das meiste Potenzial.

Diese fünf Fragen helfen Ihnen, den Gamification-Prozess besser zu verstehen.

Wo auch immer Menschen mit einem System interagieren, gibt es potentielle Probleme, die nur darauf warten, dank Gamification gelöst zu werden.

Vergessen Sie nicht: Indem Sie Ihre “Spieler” beobachten, erhalten Sie jede Menge interessante Daten über ihr Verhalten, ihre Fähigkeiten und ihre Interessen. Sie erfahren, was ihnen fehlt oder was sie erwarten. Und schon sind Sie dabei, weitere Systeme zu entwickeln oder zu verbessern.

Um die Erfolgsaussichten Ihrer Gamification-Strategie noch weiter zu erhöhen, empfehlen wir Ihnen die fünf Schritte zu einem nutzer-zentrierten Gamification-Design.

* http://www.gartner.com/newsroom/id/2251015










Mehr Informationen gibt es von:

Sebastian Sona

Text/Konzeption
sebastian.sona (at) schindlerparent.de

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