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Online Audio als Trend der Radiowerbung

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RadiOnline.
Online Audio als Trend der Radiowerbung.

Radiowerbung ist gefragter denn je. Auch, vielleicht sogar besonders, in den neuen digitalen Zeiten. Das hat zum einen den Grund, dass Radio im Werbemarkt mehr oder weniger als das letzte Massenmedium in der Region gilt. Denn die regionalen Tageszeitungen und Co. können diesen Part immer weniger ausfüllen. Und mal ehrlich, aufgestanden, geduscht und gefrühstückt wird auch im digitalen Zeitalter. Schauen Sie sich dazu auch meinen früheren Blogbeitrag „Funk funktioniert.“ an. Er zeigt auf, was Funkwerbung so erfolgreich macht.

Zum anderen liegt der anhaltende Erfolg von Radiowerbung auch an den neuen Möglichkeiten von Online Audio – Online Audio ist der Überbegriff für Radio- und Musikangebote im Internet. Und dieses Angebot ist überaus vielseitig. Von den vertrauten UKW-Sendern mit Internet-Stream, über innovative, reine Online-Audio-Sender und Streaming-Dienste bis zu personalisierbaren Audioplattformen gibt es alles, was das Ohr begehrt. Zusammengefasst: Durch Radio kann im Web jeder Musikgeschmack zu jeder Zeit und an jedem Ort bedient werden. Das ist natürlich auch für Werbungtreibende besonders interessant, um Zielgruppen effektiv und effizient erreichen und ansprechen zu können. Denn Online Audio erschließt Touchpoints, von denen andere nur träumen können. Ob zu Hause, bei der Arbeit, unterwegs beim Sport, auf Reisen und vor allem auch direkt am POS, die Zielgruppe hört überall hin.
Des Weiteren zeichnet sich Online Audio durch die Verschmelzung der Vorteile aus Radio- und Onlinewerbung aus. So kommen hier die hohe Reichweite und Impulskraft der klassischen Radiowerbung mit Online-Features wie Targeting, Frequency Capping und Reportings zusammen – darauf werde ich später noch genauer eingehen. Dadurch ist eine wesentlich differenziertere Ansprache von Zielgruppen möglich, was die Effizienz und Wirkung einer Kampagne deutlich steigert. Auch die Akzeptanz von Online-Audio-Spots erreicht im Vergleich zu anderen Internetwerbeformen wie Bannerwerbung, Video-Ads, Overlay-Werbung oder Pop-ups Höchstwerte.

Genauso vielseitig wie die Audioangebote sind auch die Möglichkeiten, die Werbebotschaften zu präsentieren:

- Pre-Stream Audio Ads – diese Spots werden unmittelbar vor dem Start eines Audiostreams geschaltet. Sie sind mit das exklusivste Werbeformat im digitalen Raum, da für gewöhnlich pro Stream-Start nur ein Pre-Stream Audio Ad eingesetzt wird und dieser dadurch die uneingeschränkte Aufmerksamkeit des Hörers genießt.

- In-Stream Audio Ads – diese Spots sind im laufenden Audiostream platziert. Sie können entweder als Single Ad, d. h. als allein stehender Spot, oder in einem Werbeblock mit anderen Spots geschaltet werden. Durch den AdServer wird zudem eine exakte Messung der dadurch erzielten Reichweite garantiert.

- Audio Sync Display – hierbei handelt es sich um die Kombination aus einem Online-Audio-Spot und einem parallel dazu geschaltetem Display-Ad. Durch die optimale Synergie zwischen Hören und Sehen wird die Aktivierungsleistung der Werbung merkbar gesteigert.

Mit welcher Art auch immer man nun versucht, seine Zielgruppe anzusprechen, gibt es dank innovativer AdServer-Technologie eine transparente und vor allem auch flexible Vermarktung der Ads. So lässt sich die Audiokampagne durch Targeting punktgenau aussteuern. Im Detail sind momentan folgende Targeting-Arten möglich:

Sozio-Targeting
Eine genaue Zielgruppenansprache nach Alter und Geschlecht.

Geräte-Targeting
Hier wird festgelegt, auf welchem Endgerät oder auch Endgeräten die User angesprochen werden sollen. So werden die Touchpoints optimiert und die Zielgruppe im passenden Umfeld angesprochen.

Geo-Targeting
Um Streuverluste zu vermeiden, lässt sich die Zielgruppe bis auf eine PLZ-Genauigkeit in 5 Stellen selektieren.

Mood-Targeting

Die Zielgruppe lässt sich auch gezielt nach Stimmung ansprechen. Ob Sport, Party, Relax oder Weihnachten, bei den Moods gibt es unzählige Auswahlmöglichkeiten.

Wer es so richtig individuell möchte, findet mit Dynamic Creative genau das, wonach er sucht. Damit lassen sich anstatt einer Kampagne mit einem Spot für alle Hörer ganz individuelle Kreationen für einzelne User-Gruppen in Echtzeit ausspielen. Anhand bekannter Nutzerinformationen wie Ort, Uhrzeit, Wetter, Aktivität, Frequenz oder Programmwahl werden innerhalb der Kampagne dynamisch erzeugte Spotteile gemischt und so personalisierte Audio-Ads in vielen unterschiedlichen Kombinationen ausgespielt. Spots, die zur falschen Zeit kommen, Sommermode in einer Schlechtwetterperiode anpreisen oder einen Hörer durch zu häufiges Hören nerven, sind dadurch Geschichte.
Gerade im Bereich innovativer Technologien und Möglichkeiten sind bereits jetzt Zukunftstrends abzusehen, welche die mobile und digitale Audionutzung stark beeinflussen werden. Der erst kürzlich gelaunchte Alexa Skill von radio.de ist dabei erst der Anfang, bietet aber jetzt schon erste Ansätze, aus der Werbung direkt per Befehl zur Bestellung überzugehen. Auf diese Entwicklungen werde ich in einem späteren Blogbeitrag noch genauer eingehen. Ein weiterer Besuch des Blogs lohnt sich also.

Neben den Online-Features ist auch die Zielgruppe besonders attraktiv. Denn die Hörer sind jung (20–49 Jahre), etwas häufiger männlich sowie sehr gut gebildet oder noch in der Ausbildung. Sie besitzen ein hohes Haushaltseinkommen und, was sehr interessant ist, ein ausgeprägtes Konsumverhalten. Neuen Technologien und Entwicklungen stehen sie offen gegenüber und gelten als Trendsetter. Durch die verstärkte Nutzung von Online Audio am Abend erreicht man so vor allem auch die Personen, die keinen Fernseher nutzen. Ein besonderer Teil der Zielgruppe stellt dabei die sogenannte „Generation Kopfhörer“ dar, auf die ich in einem meiner nächsten Blogbeiträge eingehen möchte.

Zum Schluss möchte ich Sie noch auf den Download hier aufmerksam machen. Denn dort habe ich ein Praxisbeispiel aufgeführt, das zeigt, welche außerordentlich positiven Auswirkungen Online Audio Ads haben. Dieses befasst sich mit der Kampagne zur Fusion von FlixBus und MeinFernbus und ihrer Wirkung bei den Hörern.

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Klingt das für Sie interessant? Dann freue ich mich auf eine spannende Diskussion oder auf Ihre Fragen.

Michael Nipp

Texter
michael.nipp (at) schindlerparent.de

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Go East – Discover the Chinese way of marketing

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E3-Veranstaltung Go East – Discover the Chines way of marketing

Die Veranstaltung „Go East – Discover the Chinese way of marketing“ zeigt, worauf es beim internationalen B2B-Marketing in Fernost ankommt.

Wie baut man erfolgreich Beziehungen in China auf? Worauf muss man achten, wenn man in China als Unternehmen Fuß fassen will? Was geht? Und was geht gar nicht? Fragen wie diese standen im Zentrum der Veranstaltung „Go East – Discover the Chinese way of marketing“ am 16. Mai 2017 in Bregenz.

Ausgerichtet von den E3-Netzwerkagenturen zurMarke (CH), Schindler Parent (D) und TOWA (A), in deren Räumlichkeiten sie auch stattfand, war es bereits die zweite gemeinsame Veranstaltung zum internationalen Marketing nach dem letztjährigen Auftakt „DACH meets USA“ an der Friedrichshafener Zeppelin Universität.

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Der Abend stand ganz im Zeichen des chinesischen Guanxi – dem Aufbau von Beziehungen als Grundlage jedes erfolgreichen Geschäftsmodells. Extra für diese Entdeckungstour des “Chinese way of marketing“ war die E3-Partneragentur Brandigo aus Shanghai eingeladen worden, vertreten durch Mike Golden, Präsident von Brandigo China sowie Christian Klepp, Director of Client Engagement. Beide mit sehr internationalem Hintergrund und seit über 10 Jahren im asiatischen Raum erfolgreich tätig.

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Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Michael Meier, geschäftsführender Gesellschafter von Schindler Parent und amtierender E3-Präsident. Im Anschluss gewährten die beiden China-Experten von Brandigo interessante Einblicke in die Do’s und Don’ts für Markenstrategie, Vertrieb und Marketing auf dem chinesischem Markt. Anhand vieler eingehender Kundenbeispiele stellten sie die Herausforderungen dar, die sich beim Eintritt auf diesen doch sprachlich und kulturell so unterschiedlichen Markt ergeben.

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Abgerundet wurden die spannenden Insights der China-Experten mit einer Zusammenfassung überraschender Trends und Gepflogenheiten, die Sebastian Müller-Posch, Account Director bei Schindler Parent, präsentierte.

Eine Vielzahl Interessierter aus unterschiedlichsten Branchen nutzte die Gelegenheit, um sich im Rahmen der Veranstaltung über die Herausforderungen des chinesischen Marktes zu informieren. So wurden schon während der Vorträge zum Teil sehr konkrete Fragen beantwortet, die die Teilnehmer aus ihrem Alltag mitgebracht hatten. Vertieft wurden diese Themen in zahlreichen Einzelgesprächen beim anschließenden Buffet, zu dem stilecht und zum Anlass passend asiatisches Fingerfood gereicht wurde.

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Haben Sie Fragen zur Veranstaltung oder benötigen Sie Unterstützung bei Markteinführung Ihres Produktes in China, dann melden Sie sich einfach bei uns.

Sie haben Fragen zur Veranstaltung? Sie sind selbst Familienunternehmer und möchten mehr über das Thema Markenführung erfahren? Dann melden Sie sich doch einfach bei mir:

Antje Koch
Projektmanagement/PR
antje.koch (at) schindlerparent.de

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Der Sinn von Kreativ-Awards

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Kreativ-Awards – ja oder ja?

Wieso Wettbewerbe sinnvoll für die Branche sind.

Jedes Jahr werden bei den unterschiedlichen Wettbewerben die kreativsten Arbeiten der Branche ausgezeichnet. Doch jedes Jahr gibt es auch die gleichen Diskussionen über Sinn und Unsinn dieser Kreativ-Awards. Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Aber Meinungen, die mal mehr, mal weniger einleuchten. Auch ich habe eine Meinung dazu und möchte sie Ihnen nicht vorenthalten. Gleich vorneweg: Ich finde, dass diese Wettbewerbe absolut ihre Daseinsberechtigung haben und Agenturen unbedingt dort mitmachen sollten. Warum?

Viele Negativstimmen bemängeln, dass bei diesen Awards jede Menge Arbeiten ausgezeichnet werden, die mit „echter“ Werbung kaum etwas zu tun haben. Kampagnen, die so gut wie nie gelaufen sind, TV-Spots, die einmal geschaltet wurden – und das auch noch im Nachtprogramm auf einem Spartensender – oder Websites, die lediglich kurz vor Einsendeschluss online gingen. Sprich: Arbeiten, die mehr oder weniger nur für diese Wettbewerbe kreiert wurden. Das mag auch stimmen. Wobei es, wenn man die Gewinner anschaut, bei weitem nicht so viele sind, wie immer diskutiert wird. Doch selbst wenn, auch diese Einreichungen haben ihren Sinn.

Zum einen kann man sie mit den Auto- oder Fashionshows vergleichen, deren Werke auch eher selten auf der Straße zu bewundern sind. Mit diesen Prototypkreationen können die Kreativen nämlich beweisen, zu was sie im Stande sind, wenn sie sich mal austoben dürfen. Außerdem finden diese, zu Recht ausgezeichneten, Ideen nicht selten nachträglich den Weg in die breite Masse. Die Videos und Motive verbreiten sich plötzlich wie verrückt über Social Media, werden umhergeschickt und millionenhaft geklickt. Paradebeispiele für diesen Weg sind der Smart-Spot in der Wildnis sowie der Crashtest-Spot von Renault mit Baguette, Weißwurst und Knäckebrot. Unfassbar brillante Werke, um die es wirklich schade gewesen wäre, hätten sich nur die Jurys der Wettbewerbe daran erfreuen dürfen.

Zum anderen haben diese Award-Teilnahmen auch einen Motivations- und Lerneffekt für die Kreativen. Sie können ihre Arbeiten von den Besten der Branche beurteilen lassen und bekommen von Außenstehenden Feedback zu ihren Werken. Zudem können sie sehen, auf was für außergewöhnliche Ideen ihre Konkurrenten kommen. Das treibt sie wiederum immer wieder an, besser, kreativer und ideenreicher zu werden. Stephan Vogel, Chief Creative Officer bei Ogilvy & Mather Deutschland und ADC-Präsident, bringt es mit einem Vergleich wunderbar auf den Punkt: „Wenn es keine Olympischen Spiele gäbe, würde dann jemand die 100 Meter unter 10 Sekunden laufen?“

Dazu kommt der Fakt, dass die Kreation eine Kernleistung der Agenturen darstellt. So ist die Kreativität, laut Umfragen unter Auftraggebern, eines der wichtigsten Entscheidungskriterien bei der Auswahl einer Agentur. Sie suchen nach jemandem, der neue Ideen, Impulse und normbrechende Gedankenverbindungen liefern kann, auf die sie selbst nicht gekommen wären. Kreativ-Awards dienen der Branche daher auch dazu, ihre Kernleistung unter Beweis zu stellen. Man kann also sagen, Kreativ-Preise machen Agenturen zu erfolgreichen Agenturen. Und das macht sie attraktiv für neue kreative Mitarbeiter, die wiederum die Qualität der Agentur sicherstellen bzw. ausbauen.

So, Zeit für ein Fazit. Es wird immer zwei Meinungen zu diesem Thema geben. Die einen werden strikt dagegen sein, die anderen leidenschaftlich dafür kämpfen. Ich denke, ich habe Ihnen recht gut meinen Standpunkt deutlich machen können und hoffe, dass diese Awards nicht an ihrer Bedeutung für die Branche verlieren werden.

Sollten Sie anderer Meinung sein, zögern Sie nicht lange, sondern schreiben Sie sie einfach unten in die Kommentare. Natürlich auch gerne, wenn Sie mir voll und ganz zustimmen. Ich freue mich, wenn wir hier eine rege Diskussion über das Pro und Kontra der Awards bekommen.

Ihnen brennt eine Frage in Ihren Fingerspitzen? Dann lassen Sie mich versuchen, sie zu beantworten:

Michael Nipp
Texter
michael.nipp (at) schindlerparent.de

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Marken- kommunikation für Start-ups.

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Markenkommunikation für Start-ups.

Aller Anfang ist leer. Schindler Parent verrät, wie Markenkommunikation für Start-ups aussehen muss.

Zu Beginn eine Weisheit aus der Baubranche: „Erst der Keller, dann das Dach.“ Was in der Welt von Beton, Balken und Bauschaum gilt, besitzt auch in der Markenkommunikation seine Gültigkeit. Um die allgemeine Spannung aufzulösen, machen wir es kurz: Der Keller ist die Strategie, das Dach die Kommunikation nach außen. Es darf darüber gestritten werden, ob eine Metapher mit Rohbau und Fassade sinniger wäre. Doch die Botschaft sollte klar sein. Bevor es ans Verputzen geht, muss ein Grundgerüst stehen – unglaublich, wie viele Gemeinsamkeiten der Hausbau und die Markenkommunikation doch haben.

Genug der Exkurse. Es geht hier ja schließlich um Start-ups und nicht um Baugenossenschaften. Start-ups brauchen Strategie – wie alle anderen Unternehmen auch. Doch für die Kommunikationsgestaltung sind Start-ups ein Glücksfall. Sie sind formbar und dynamisch; verkrustete oder diffus gewachsene Strukturen gibt es hier nicht. Eine einmalige Chance für Strategie und Kreation. Diese sollte genutzt werden. Doch wie macht man das am besten?

Ganz einfach: mit guten Ideen, aussagekräftigen Alleinstellungsmerkmalen und klaren Positionierungen. Zugegeben, so einfach ist das gar nicht – häufig treten kleine oder große Baustellen auf. Schindler Parent hilft den Bauherren gern dabei, diese zu schließen. Darum haben wir auch die häufigsten Probleme in der Gründungszeit für Sie aufgelistet.




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Mehr Informationen gibt es von:
David Bumiller
Text
david.bumiller (at) schindlerparent.de

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Was zu viel ist, ist zu viel.

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Was zu viel ist, ist zu viel.
Über die inflationäre Verwendung des Ausrufezeichens.

Stellen Sie sich vor, Sie gehen in ein Geschäft, möchten etwas kaufen und der Verkäufer schreit Sie immer wieder an. Würden Sie ihn für vertrauenswürdig halten und sich von ihm etwas verkaufen lassen? Wohl eher nicht.

Genau das passiert momentan allerdings regelmäßig, wenn Sie im Internet unterwegs sind. Denn die Sätze, die mit einem Ausrufezeichen enden, häufen sich dort extrem. Und das leider nicht nur bei Facebook, Twitter und Co., sondern auch in werblichen Texten. Dabei ist festzustellen, dass bei kaum einem Satzzeichen öfter gegen die Regeln verstoßen wird als beim Ausrufezeichen. Das soll heißen: In den meisten Fällen, wenn ein Ausrufezeichen eingesetzt wird, hat es aus grammatikalischer Sicht dort nichts zu suchen.

Ursula Bredel, Professorin für deutsche Sprache an der Universität Hildesheim, sagt dazu: „ Das Zeichen wird korrekterweise verwendet, wenn der Absender zeigen will: Achtung, hier kommt etwas Unerwartetes.“ Wer also jemanden auffordern möchte, etwas auszufüllen, schreibt: „Bitte ausfüllen.“ Da es sich um eine Selbstverständlichkeit handelt, ist ein Ausrufezeichen hier fehl am Platz. Möchte man denjenigen darauf aufmerksam machen, dass ein Feld frei bleiben sollte, hat es seinen Sinn. „Hier bitte nicht beschriften!“ Frau Bredel fasst es so zusammen: „Der Normalfall braucht kein Ausrufezeichen – nur die Ausnahme.“ Wenn man es genau nimmt, bedeutet der Satz „Das müssen Sie probieren, es wird Ihnen schmecken!“ dann, dass es eine Ausnahme ist. Es also für gewöhnlich nicht schmeckt.

Ganz so pingelig möchte ich es nicht sehen. Aber selbst wenn man die „genaue“ Bedeutung unbeachtet lässt, gibt es neben der Grammatik einen weiteren Punkt, der sogar Auswirkungen auf die Werbewirkung haben kann. Es ist nämlich auch eine Frage des Stils. Mit der Verwendung des Ausrufezeichens wird die Aussage bzw. die Stimmung des Satzes verändert. Er wirkt sofort marktschreierischer, aktionistischer und lauter. In Headlines eingesetzt, kann ein einziges Ausrufezeichen den restlichen Text von Anfang an in eine bestimmte Richtung lenken. In Claims kann sich dies sogar auf das Bild des gesamten Unternehmens auswirken. Diesen Aspekt darf man als Unternehmen bei Texten, die an Kunden gerichtet sind, nicht unbeachtet lassen. Und das sowohl in offline- als auch online-Kanälen. Somit auch bei Facebook, Twitter und den restlichen Social-Media-Plattformen. Ist nämlich die Kundenansprache von einem schlechten Stil geprägt, leidet das Vertrauensverhältnis zwischen Unternehmen und Kunde.

Es lohnt sich also, genau zu überlegen, was man eigentlich mit einem Satz ausdrücken möchte und welche Stimmung dieser vermitteln soll, bevor man ein Ausrufezeichen an sein Ende setzt. Denn auch hier gilt wie so oft: Weniger ist mehr.

Sie sind da anderer Meinung? Dann freue ich mich auf Ihre Kommentare und eine interessante Diskussion.





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Sie haben Fragen? Ich hoffe, ich habe die Antworten.
Michael Nipp

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michael.nipp (at) schindlerparent.de

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Ideen in der Werbung.

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Nicht ohne meine Idee.
Warum Werbung Ideen braucht.

Für Werbung wird es immer schwieriger, die Aufmerksamkeit des Kunden zu erlangen. Facebook, Twitter, Youtube, TV, Radio, Plakate und und und – sein Auge wird tagtäglich mit unzähligen Informationen konfrontiert. Wer da auffallen möchte, hat zwei Möglichkeiten.
Die eine ist ein großes Budget. Das bedeutet, wer so gut wie jede Plakatwand mit seiner Werbung zupflastert, in jedem Werbeblock in der Prime Time auftaucht und auch noch online jede Menge Kontaktpunkte bietet, sorgt dafür, dass der Kunde einen sehen muss. Er hat schlichtweg kein Entkommen. Diese Möglichkeit ist allerdings wirklich kostspielig und daher nur für ein paar sehr große Konzerne praktizierbar. Abgesehen davon, ist sie in Kombination mit der zweiten Möglichkeit auch noch um einiges stärker.

Denn die zweite Möglichkeit ist eine große Idee. Sie führt auch mit einem kleineren Budget zu großen Erfolgen. Eine Idee verwandelt passive Konsumenten in aktive Teilnehmer der Kommunikation. Diese werden so an die Marke und das Produkt gebunden. Man kann also sagen, Ideen sind ein Instrument zur Zielgruppenbindung.
Ich versuche, es noch etwas deutlicher zu machen. Besteht die Werbung aus einem Motiv, kann es sein, dass dieses Motiv super aussieht und auch erstklassig exekutiert wurde. Ist das Bild allerdings nur informativ und Text, Headline und Copy genauso informativ, erzeugt sie beim Konsumenten kaum Wirkung. Er kann sie vielleicht sogar wirklich schön finden, hat sie aber spätestens nach fünf Minuten wieder vergessen. Anders ist es, wenn man dasselbe Bild nimmt und eine Idee in den Text bringt. Sie sorgt dafür, dass im Gehirn des Betrachters ein Bezug zum Gesehenen hergestellt wird, die Synapsen anfangen zu knallen und Involvement entsteht. Der Kunde hat es im Oberstübchen abgespeichert.

Was genau bedeutet es aber, wenn die Werbung eine Idee hat? Ganz einfach. Sie ist nicht nur rein informativ, sondern bringt auch eine emotionale Note mit rein. Einen Haken, an dem der Betrachter hängenbleibt. Eine Kante, die dafür sorgt, dass die Werbung nicht glatt ist und einfach so durchflutscht. Die Idee fordert den Betrachter auf, sich Gedanken zum Gesehenen und zur Aussage der Werbung zu machen. Ein gutes Beispiel ist die berühmte Unhate-Kampagne von Benetton. Man hätte den Unhate-Gedanken einfach mit einem küssenden Paar spielen können. Das wäre absolut richtig gewesen. Es wäre aber auch eine Inszenierung, die man betrachtet, weiterläuft und schon wieder vergessen hat. Sind die Küssenden aber Angela Merkel & Sarkozy, Barack Obama & Hugo Chávez oder der Papst & ein Imam, bleibt der Betrachter darauf hängen.

Dabei muss die Idee nicht unbedingt nur im Text stecken. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sie raffiniert einzubauen:

1. In der Headline.
2. Im Bild.
3. Im Zusammenspiel von Headline und Bild.
4. Im zeitaktuellen Zeitpunkt.
5. Im saisonalen Zeitpunkt.
6. In der Respektlosigkeit gegenüber Respektspersonen.
7. Im Bruch mit ethischen Konventionen.
8. Im Anwendungskontext des Produkts.
9. Im Bruch mit Kategorieregeln.
10. Im Wissen um das kollektive Wissen der Zielgruppe.
11. Im Wissen um die technischen Möglichkeiten des Mediums.
12. In der Wirkung des Produkts.
13. Im Wissen um die kritische Einstellung der Zielgruppe.
14. Im Wissen um den Fanatismus der Zielgruppe.
15. Im Wissen um die schrägsten Rituale der Zielgruppe.
16. In der Kombination mehrerer Punkte von oben.

Sie wollen einen der Punkte etwas konkretisiert haben oder sind vielleicht auch anderer Meinung? Ich freue mich über jede Menge Kommentare und eine interessante Diskussion.





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Michael Nipp
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Ich war jung und brauchte die Tipps. Was junge Kreative wissen sollten.

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Ich war jung und brauchte die Tipps. Was junge Kreative wissen sollten.

Aller Anfang ist schwer. Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Viele schlaue Sätze beschreiben, wie es ist, wenn man in einen neuen Beruf startet. Es mag auch in jedem ein Stück Wahrheit stecken, aber sie bringen die jungen Leute nicht wirklich weiter. Wo sind die Tipps? Wo das, was sie für die Zukunft stärker macht und besser wappnet? Wo? Na hier.

Ich habe 5 Tipps für junge Kreative gefunden, die auch ich für richtig und wichtig halte. Darum wollte ich sie euch nicht vorenthalten.

1. Steht zu eurer Meinung.
Wenn ihr eure Arbeiten 10 Leuten zeigt, bekommt ihr 10 unterschiedliche Meinungen. Das liegt daran, dass wir alle aus unterschiedlichen Bereichen, sozialen Umfeldern oder gar Ländern kommen. Jeder hat einen anderen Hintergrund und andere Ansichten. Das ist auch gut so. Das sorgt für Spannungen und somit für die Würze in unserer Arbeit. Wichtig ist nur, dass ihr euch eurer Meinung bewusst seid und sie auch vertreten könnt. Kämpft für eure Ideen, auch wenn sie auf Ablehnung treffen. Allerdings nicht bis zum bitteren Ende. Nervt eure Vorgesetzten nicht endlos mit eurer Idee, nur weil ihr der Meinung seid, die Idee ist super. Vertraut auch auf die Erfahrung der Kreativdirektoren.

2. Versucht nichts zu machen, was allen gefällt.
Wenn ihr Werbung machen wollt, die Leute lieben sollen, muss es welche geben, die sie hassen. Gut, hassen ist vielleicht etwas übertrieben formuliert. Aber nur Sachen, die polarisieren, besitzen die Kraft, etwas zu bewegen. Sie muss zu Diskussionen anregen. Und je größer diese Diskussionen sind, desto größer ist auch das Potential, dass eure Idee etwas verändern kann. Lasst euch also auf diese Diskussionen ein. Nutzt sie, um etwas zu verändern.

3. Macht Fehler.
Versucht nicht immer alles perfekt zu machen. Etwas, das perfekt ist, ist langweilig. Vor allem in der Werbung. Legt einfach los, ohne groß zu überlegen, ob es ein Fehler sein könnte. Oft führt ein Fehler zum großen Wurf. Denn nur was Ecken und Kanten hat, besitzt das Potential, sich im Gedächtnis der Betrachter festzusetzen. Perfekte, glatte Kreationen flutschen durch, ohne beim Kunden auch nur eine winzige Veränderung hervorgerufen zu haben. Außerdem wird euch kein Vorgesetzter den Kopf runterreißen, wenn ihr einen Fehler macht. Es sei denn, ihr macht denselben immer und immer wieder.

4. Mund zu, Ohren auf.
Egal, wo ihr seid. Ob in der Agentur mit euren CDs und Kreativchefs, ob auf Festivals mit erfahrenen Werbern oder auch nur beim Kaffeetrinken mit anderen Junioren. Redet nicht immer nur selbst. Alles, was ihr sagt, kennt ihr doch schon. Haltet einfach mal den Mund und hört zu, was die kreativen Menschen um euch herum alles zu erzählen haben. Da ist sehr viel Interessantes dabei, wodurch ihr oft mehr lernen könnt als aus dicken Büchern. Versucht nicht, euch vor ihnen zu profilieren. Saugt lieber alles auf, was sie an Erfahrungen und Erlebnissen zu berichten haben. Das bringt euch um einiges weiter.

5. Seid nett und bescheiden.

Kein Mensch kann Angeber leiden. Das war schon in der Schule so und hat sich auch in der Berufswelt nicht geändert. Seid nicht zu sehr von euch überzeugt und behaltet stets eine gesunde Selbstkritik. Verzichtet auf das Brustgetrommel à la Gorillas. Lasst lieber eure Arbeiten für euch sprechen. Oft sind die bescheidensten Mitarbeiter einer Kreativagentur diejenigen, die die meisten Preise unter dem Schreibtisch versteckt haben.

Ihr seid anderer Meinung? Oder hättet ihr gerne noch ein paar mehr Tipps? Ich freue mich über jeden Kommentar, der zu einer interessanten Diskussion führt und Nachwuchstalenten nützlich sein kann.

Und für alle, die noch auf der Suche nach ihrem Lieblingsjob sind – im Download findet ihr 5 Gründe, die dafür sprechen, in der Werbung zu arbeiten.




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Michael Nipp

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Claim ist geil – aber warum?

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Claim ist geil – aber warum?

Was einen Claim unverzichtbar macht.

Geiz ist geil. Freude am Fahren. Vorsprung durch Technik. Ich liebe es. … An sich ganz normale Sätze. Aber liest man sie vor, wissen die Leute gleich, wovon die Rede ist. Sie bestimmt auch, oder? Genau – Saturn, BMW, Audi und McDonald´s.

Diese vier Claims zeigen deutlich, was man mit guten Claims erreichen kann. Nämlich enorme Bekanntschaft, starke Wiedererkennung und die direkte Anbindung an das Unternehmen. Gut, das sind auch Big-Player, die weltweit agieren. Aber brauchen mittelständische Unternehmen einen Claim? Die Antwort ist ein klares Ja. Denn ein Claim ist das emotionale Sahnehäubchen für die Unternehmenskommunikation. Er ist ein Erinnerungshelfer, der sich in den Köpfen potentieller Kunden festsetzt. Und dies gilt sowohl für kleine, mittlere als auch große Unternehmen.

Die tägliche Flut an Informationen, Werbebotschaften und Kaufaufforderungen wird immer größer. Kein Mensch kann sich mehr detailliert mit jeder einzelnen befassen. Es wird nur noch oberflächlich gescannt, was für einen von Bedeutung sein könnte. Als Anbieter von Produkten und Leistungen hat man also nur noch wenige Sekunden Zeit, dem Betrachter ins Auge zu springen und sich im Gedächtnis zu verankern. Da hilft ein guter Claim. Denn er ist der erste Eindruck. Und wie wir alle wissen, gibt es für den keine zweite Chance.

Ein guter Claim bringt daher den Nutzen und das Image eines Unternehmens prägnant und unverwechselbar auf den Punkt. Er sollte die Sprache der Zielgruppe sprechen, ihr Vertrauen gewinnen und ihr deutlich machen, dass man weiß, was sie braucht. Ist der Claim gut gewählt, bildet er eine emotionale Brücke zwischen Unternehmen und Zielperson. Eine Brücke, über welche die Zielperson mit den wichtigen und informativen Werbebotschaften, technischen Daten und Nutzenargumenten viel einfacher zu erreichen ist. Auch oder gerade wenn es viele Wettbewerber gibt und sich die Produkte ähneln, kann man sich mit einem guten Claim vom Wettbewerb abheben. Denn heutzutage braucht man mehr als nur ein gutes Produkt. Potentielle Kunden müssen auf Anhieb erkennen können, wo der Unterschied im Angebot liegt.

Wer jetzt denkt, dies treffe nur auf die Konsumgüterbranche zu und sei für die Industrie nicht von Bedeutung, liegt falsch. Auch hier will man als Unternehmen Entscheider erreichen und diese für sein Angebot begeistern. Ein guter Claim kann dabei schon viel für das Vertrauen leisten, das gerade im B2B-Bereich eine notwendige Basis für zukünftige Geschäfte bildet. Er bildet die optimale Ergänzung zur intelligenten Unternehmens- bzw. Produktkommunikation und dient dabei als Türöffner. Zudem zeigt er deutlich, wer genau hinter dem Angebot steckt und mit wem der Leser eventuell in Zukunft zusammenarbeitet.

Sie sehen, ein Claim ist mehr als ein paar Wörter, die dem Grafiker etwas mehr zum Gestalten geben. Ein Claim ist ein Versprechen des Unternehmens an den Kunden, das auf Produktebene eingelöst werden muss. Er zeigt klar auf, wofür man steht und was einen vom Rest unterscheidet.

Sind Sie einer anderen Meinung? Dann freuen wir uns auf eine konstruktive Diskussion.




Claims




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Michael Nipp
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Kreativitäts- helfer – der beste Weg zum Heureka.

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Kreativitätshelfer – der beste Weg zum Heureka.

6 Tipps zur besseren Ideenfindung.

Wer bei Google nach Kreativität sucht, bekommt momentan ungefähr 13.700.000 Ergebnisse. Gut, Google findet zu so gut wie allem ziemlich viel. Was aber dennoch deutlich wird, ist, dass der Begriff Kreativität mittlerweile recht inflationär eingesetzt wird. Überall wird von kreativen Einfällen, Momenten, Lösungen geredet, ohne genau zu definieren, was Kreativität eigentlich ist. Das zu definieren ist an dieser Stelle aber auch nicht unser Ziel. Wir wollen sie finden. Denn die über 13 Millionen Suchergebnisse zeigen auch, dass sie für uns alle unentbehrlich ist.

Egal, ob Arter, Texter, Planner oder Marketingtreibende, ohne eine neue Idee ist man ganz schön aufgeschmissen. Oft ist es aber gar nicht so einfach, einen Einfall mal so schnell aus dem Ärmel zu schütteln. Zum Glück gibt es hilfreiche Kreativitätstechniken, die einem bei der Ideenfindung helfen können. Die 635-Methode, Reizwortanalyse oder die Techniken von De Bono gehören dabei zu den bekanntesten. Und genau deshalb wollen wir sie Ihnen auch nicht vorstellen. Nicht? Nein. Wir haben uns nämlich auf sechs ganz einfache, aber wissenschaftlich bewiesene Tipps konzentriert, die ohne großen Aufwand dabei helfen, die Kreativität anzuschubsen.

Schon gespannt, was das sein könnte? Dann warten Sie nicht länger. Ihr nächstes *Bing* ist nur einen *Klick* entfernt.

Haben Sie schon Erfahrung mit Kreativitätsanschubsern jenseits der bekannten Methoden? Dann freuen wir uns über jede Menge Kommentare und eine spannende Diskussion.





Kreativitaet2015




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Warum Funk funktioniert.

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Funk funktioniert.

Gute Gründe, die für Radiowerbung sprechen.
Wenn Menschen nach guter Werbung befragt werden, nennen sie meistens TV-Spots, Anzeigen oder Plakate. Manchmal noch gute Onlinekampagnen bzw. Viral-Spots. Was aber so gut wie nie genannt wird, sind Funkspots. Leider ist dieses Denken nicht nur bei Privatpersonen zu beobachten, sondern auch bei Entscheidern in Unternehmen bzw. Marketingabteilungen. Darum brechen wir heute eine große Lanze für Funkspots und geben Ihnen neun Gründe, nach denen man es sich lieber zweimal überlegen sollte, ob man Funkwerbung auch weiterhin so stiefmütterlich behandelt.

1. Radio begleitet durch den ganzen Tag.
Kein Medium ist näher an der Zielgruppe dran. Ob unter der Dusche, beim Frühstück, beim Kochen, auf dem Weg zur Arbeit, bei der Arbeit oder auf dem Weg nach Hause – Radio ist immer mit dabei und gehört wie kein anderes Werbemedium zum Leben dazu. Genau diese Nähe lässt Sie attraktive Zielgruppen besser und genauer erreichen – mit starker Werbewirkung und geringen Streuverlusten.

2. Radio ist reichweitenstark.
Wenn Sie ein Medium suchen, mit dem Sie viele Menschen ganz schnell erreichen können, kommen Sie an Radio nicht vorbei. Mehr als 58 Millionen Deutsche hören werktags Radio.

3. Radio wird nicht weggezappt.
Im Gegensatz zu selektivem Zeitungslesen und Herumzappen in der Fernsehwerbepause wird der Radiosender während der Werbeunterbrechung nicht gewechselt. Zudem ist Radio ein persönliches Medium, da die Hörer meist einen Lieblingssender besitzen.

4. Radio ist flexibel.
Egal ob Kreation, Produktion oder Schaltung – kaum ein anderes Werbemedium ist so flexibel wie Radio. Werbebotschaften lassen sich lokal zielgruppengenau zur richtigen Tageszeit platzieren. Selbst auf das Wetter können Sie so schnell und unkompliziert reagieren. Radio ist auch das einzige Werbemedium, das innerhalb von einem Tag on air sein kann. Dieses rasche und dennoch präzise Reagieren auf aktuelle Gegebenheiten ist vor allem für mittelständische Unternehmen ein großer Mehrwert.

5. Radio ist wirtschaftlich.
Radio erweist sich als unglaublich effizientes Medium. Die Produktion ist im Vergleich zu anderen Medien recht günstig und auch die TKPs (Tausend-Kontakt-Preis) bestehen locker jeden Vergleich.

6. Radio macht TV und Online stark.
Eine weit verbreitete Meinung lautet „An TV und Online kommt niemand vorbei.“ Das stimmt auch – wenn man sie mit Radio kombiniert. Denn gut eingesetzte Funkspots können die Werbeerinnerung von TV-Spots deutlich steigern. Und für die Website dienen sie als ideale Reichweitengeneratoren. Zudem hat Google Belgien zusammen mit zwei belgischen Radiovermarktern herausgefunden, dass Radiowerbung die Suchanfragen im Schnitt um 33 % steigern konnte.

7. Radio schafft Markenpräferenz.
Möchte man eine Marke langfristig aufbauen, so ist Radio, vor allem im Mix mit den anderen Kanälen, unverzichtbar. Es steigert die Markenbekanntheit und Kaufbereitschaft und bringt Marken ins Relevant Set der Konsumenten.

8. Radio verkauft.
Wer zum Einkaufen geht, ist in den allermeisten Fällen mit dem Auto unterwegs. Daher ist Radio das letztgenutzte Medium vor dem Einkauf. Hier kann also der entscheidende Kaufimpuls, z. B. durch aktuelle Angebote, genau zur richtigen Zeit gesetzt werden. Dies macht Radio schlichtweg zum Abverkaufsmedium Nummer eins.

9. Radio ist kreativ.
Was erzeugt die schönsten Bilder bei den Kunden? Ihre Phantasie bzw. Imagination. Und genau diese wird mit Funkspots angesprochen. Denn bei jeder Story, die sie hören, entstehen Bilder in ihren Köpfen. Dazu kommt die Tatsache, dass selbstkreierte Bilder viel besser erinnert werden als fremderzeugte. Mit spannenden Storys, tollen Klängen und fesselnder Musik können Sie starke Stimmungen hervorrufen. Sie bekommen ohne großen Etat einen unglaublichen kreativen Freiraum, tolle Bilder voller Emotion zu schaffen. Funk kann also nicht nur abverkaufen, sondern auch viel für das Image einer Marke leisten.

Lust auf Funk? Wir haben Lust auf eine spannende Diskussion.
Studien und Cases, die sowohl den Sales Effekt als auch den Brand Effekt belegen, finden Sie bei AudioEffekt.




Funk funktioniert





Noch nicht gefunkt? Ich beantworte gerne Ihre Fragen:

Michael Nipp
Texter
michael.nipp (at) schindlerparent.de

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