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Gutes Briefing – schlechtes Briefing

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Gutes Briefing – schlechtes Briefing

Damit sie wissen, was sie tun

Vom Nutzen guter und Nachteil schlechter Briefings für die Markenkommunikation

Gerade neulich war es erst wieder in der Presse, ein Artikel in der w&v über „Die sieben Todsünden beim Briefing“. Keine Sorge, ich zähle sie jetzt nicht alle auf – es waren unklare Verantwortlichkeiten, Briefings zwischen Tür und Angel, überhöhte Erwartungen und schlechter Kommunikationsstil, unklare Zielvorgaben, Unkenntnis der Arbeitsschritte, verpuffte Pufferzeiten und fehlendes Budget. Tatsächlich war der Artikel sehr erhellend, zumal es sich um die Rezession eines Buches von Ute Flockenhaus über „Gute Briefings“ handelte.

Also ein typischer Ratgeber. In 30 Minuten alles über gute Briefings (das Timing ist vielleicht ein bisschen knapp angesetzt, aber es liest sich doch recht flott). Jetzt sind Ratgeber so eine Sache. In der Regel sagen sie einem zum ersten, was jeder meistens selbst schon weiß, und zeichnen sich zum zweiten insbesondere dadurch aus, dass ihre Wirkung bald verpufft. Das erstere gilt auch in diesem Fall. Um das letztere zu verhindern, ist dieser Artikel entstanden.

Ad 1: Auch dieser Ratgeber sagt einem nichts, was man nicht selbst schon weiß. Lesenswert ist er trotzdem, denn er bringt das Thema in einen gut strukturierten, nachvollziehbaren Gedankengang, mit vielen Merksätzen und Checklisten, unterlegt mit zahlreichen Beispielen, die zeigen, was passiert, wenn man keine guten Briefings erstellt bzw. erhält. Vor allem aber erinnert er den Leser an das, was er zwar weiß, aber nicht ständig oder oft gar nicht aktualisiert. Weil es im Alltag oft untergeht. Eine dieser entscheidenden Erinnerungen in diesem Buch ist die Begriffserklärung von Briefing durch seine Rückführung auf seine Bedeutungselemente Kürze und Schriftlichkeit.

Ein Briefing soll so kurz und knapp wie möglich und so komplex wie nötig sein. Außerdem soll es schriftlich fixiert sein, damit alle Beteiligten sich jederzeit darauf beziehen können. Auch und gerade dann, wenn sich auf Unternehmens-/Kundenseite oder auch auf Agenturseite Teamveränderungen ergeben. So nickt man als Leser zustimmend bei diesen und allen weiteren Absätzen und wünscht sich zugleich, dass doch die Realität danach wäre. Und damit sind wir bei …

Ad 2: Die Wirkung der guten Briefing-Ratschläge und wie man verhindert, dass sie nicht einfach so verpuffen. Das geht nur, wenn man sie „lebt“. „Lebt“ ist jetzt auch wieder so eine Werbervokabel, die der eine oder die andere nicht mehr hören kann oder lesen will. Sie darf gerne durch „regelmäßig anwendet“ oder besser noch „immer pflegt“ ersetzt werden. Nur klingt das eben nach Anstrengung. Es ist aber wie beim Muskeltraining. Je öfter man trainiert, desto stärker wird man und desto leichter fällt die Übung.

Man kann das Bild noch weitertreiben: Wirklich gute Briefings setzen Endorphine frei und bereiten Glücksgefühle. Ganz einfach, weil gute Briefings zu guten Ergebnissen in der Markenkommunikation führen. Sie triggern die Kreativität.

Wie? Das erfahren Sie in unserem Beitrag. Dort finden Sie auch eine Vorlage, was ein gutes Briefings enthält.

Briefing

Mehr Informationen gibt es von:

Christoph Siwek

Kreativberatung / Group Head Text
christoph.siwek (at) schindlerparent.de

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Schindler Parent beim iF design award 2017.

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In der Münchner BMW Welt war die iF design award night 2017. Mit dabei vier Mitglieder unseres Kreativteams, um die Urkunde für unsere SP Cream Cards abzuholen.

Wenn 2000 Gäste in der Münchner BMW Welt zusammenkommen, um dort die Gewinner des diesjährigen iF design awards zu feiern, darf unser Kreativteam nicht fehlen. Nicht zuletzt deshalb, weil es auch für uns galt, eine der begehrten Urkunden abzuholen.

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Darum machte sich eine kleine Abordnung unseres Creams an einem Freitagmittag auf den Weg in die bayerische Landeshauptstadt. Nach kurzem Kräftesammeln und Schickmachen auf dem Hotelzimmer ging es für die vier Glücklichen durch das olympische Dorf zur Feier-Location.

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Dort angekommen, standen neben Fotos vor der Winner Wall und dem offiziellen Shooting mit Urkunde auch leckeres Essen und ein paar Drinks auf dem Programm. Nach dem offiziellen Teil mit Preisverleihung der Gold Awards ging es dann zur After-Show-Party ins benachbarte Gebäude. Hier wurden Krawatten gelockert, Jacketts abgelegt, High Heels ausgezogen und so richtig ausgelassen gefeiert. Dabei gilt es vor allem zu erwähnen, dass wir zu dieser Zeit selbstverständlich schon im Hotelzimmer waren, um fit für den nächsten Tag zu sein.

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Die Vertreter unseres Kreativteams waren übrigens Jessica Laub, Annika Förderer, David Bumiller und Michael Nipp. Sie holten für uns die Auszeichnung für unsere SP Cream Cards in der Kategorie Corporate Guidelines ab. Übersetzt: Employer Branding in eigener Sache. Darüber haben wir hier im Blog und auf unserer Website schon des Öfteren berichtet. Wer dennoch etwas mehr drüber wissen möchte, findet folgend ein paar Links dazu.

>> Unser Blogeintrag zu den SP Cream Cards

>> SP Cream Cards beim iF design award

>> Mehr über die Veranstaltung

>> Mehr über den iF design award

Mehr Informationen über die SP Cream Cards und warum sich Employer Branding für jedes Unternehmen auszahlt, erfahren Sie von:

Christoph Siwek

Kreativberatung / Group Head Text
christoph.siwek (at) schindlerparent.de

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Der Sinn von Kreativ-Awards

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Kreativ-Awards – ja oder ja?

Wieso Wettbewerbe sinnvoll für die Branche sind.

Jedes Jahr werden bei den unterschiedlichen Wettbewerben die kreativsten Arbeiten der Branche ausgezeichnet. Doch jedes Jahr gibt es auch die gleichen Diskussionen über Sinn und Unsinn dieser Kreativ-Awards. Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Aber Meinungen, die mal mehr, mal weniger einleuchten. Auch ich habe eine Meinung dazu und möchte sie Ihnen nicht vorenthalten. Gleich vorneweg: Ich finde, dass diese Wettbewerbe absolut ihre Daseinsberechtigung haben und Agenturen unbedingt dort mitmachen sollten. Warum?

Viele Negativstimmen bemängeln, dass bei diesen Awards jede Menge Arbeiten ausgezeichnet werden, die mit „echter“ Werbung kaum etwas zu tun haben. Kampagnen, die so gut wie nie gelaufen sind, TV-Spots, die einmal geschaltet wurden – und das auch noch im Nachtprogramm auf einem Spartensender – oder Websites, die lediglich kurz vor Einsendeschluss online gingen. Sprich: Arbeiten, die mehr oder weniger nur für diese Wettbewerbe kreiert wurden. Das mag auch stimmen. Wobei es, wenn man die Gewinner anschaut, bei weitem nicht so viele sind, wie immer diskutiert wird. Doch selbst wenn, auch diese Einreichungen haben ihren Sinn.

Zum einen kann man sie mit den Auto- oder Fashionshows vergleichen, deren Werke auch eher selten auf der Straße zu bewundern sind. Mit diesen Prototypkreationen können die Kreativen nämlich beweisen, zu was sie im Stande sind, wenn sie sich mal austoben dürfen. Außerdem finden diese, zu Recht ausgezeichneten, Ideen nicht selten nachträglich den Weg in die breite Masse. Die Videos und Motive verbreiten sich plötzlich wie verrückt über Social Media, werden umhergeschickt und millionenhaft geklickt. Paradebeispiele für diesen Weg sind der Smart-Spot in der Wildnis sowie der Crashtest-Spot von Renault mit Baguette, Weißwurst und Knäckebrot. Unfassbar brillante Werke, um die es wirklich schade gewesen wäre, hätten sich nur die Jurys der Wettbewerbe daran erfreuen dürfen.

Zum anderen haben diese Award-Teilnahmen auch einen Motivations- und Lerneffekt für die Kreativen. Sie können ihre Arbeiten von den Besten der Branche beurteilen lassen und bekommen von Außenstehenden Feedback zu ihren Werken. Zudem können sie sehen, auf was für außergewöhnliche Ideen ihre Konkurrenten kommen. Das treibt sie wiederum immer wieder an, besser, kreativer und ideenreicher zu werden. Stephan Vogel, Chief Creative Officer bei Ogilvy & Mather Deutschland und ADC-Präsident, bringt es mit einem Vergleich wunderbar auf den Punkt: „Wenn es keine Olympischen Spiele gäbe, würde dann jemand die 100 Meter unter 10 Sekunden laufen?“

Dazu kommt der Fakt, dass die Kreation eine Kernleistung der Agenturen darstellt. So ist die Kreativität, laut Umfragen unter Auftraggebern, eines der wichtigsten Entscheidungskriterien bei der Auswahl einer Agentur. Sie suchen nach jemandem, der neue Ideen, Impulse und normbrechende Gedankenverbindungen liefern kann, auf die sie selbst nicht gekommen wären. Kreativ-Awards dienen der Branche daher auch dazu, ihre Kernleistung unter Beweis zu stellen. Man kann also sagen, Kreativ-Preise machen Agenturen zu erfolgreichen Agenturen. Und das macht sie attraktiv für neue kreative Mitarbeiter, die wiederum die Qualität der Agentur sicherstellen bzw. ausbauen.

So, Zeit für ein Fazit. Es wird immer zwei Meinungen zu diesem Thema geben. Die einen werden strikt dagegen sein, die anderen leidenschaftlich dafür kämpfen. Ich denke, ich habe Ihnen recht gut meinen Standpunkt deutlich machen können und hoffe, dass diese Awards nicht an ihrer Bedeutung für die Branche verlieren werden.

Sollten Sie anderer Meinung sein, zögern Sie nicht lange, sondern schreiben Sie sie einfach unten in die Kommentare. Natürlich auch gerne, wenn Sie mir voll und ganz zustimmen. Ich freue mich, wenn wir hier eine rege Diskussion über das Pro und Kontra der Awards bekommen.

Ihnen brennt eine Frage in Ihren Fingerspitzen? Dann lassen Sie mich versuchen, sie zu beantworten:

Michael Nipp
Texter
michael.nipp (at) schindlerparent.de

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Kreativitäts- helfer – der beste Weg zum Heureka.

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Kreativitätshelfer – der beste Weg zum Heureka.

6 Tipps zur besseren Ideenfindung.

Wer bei Google nach Kreativität sucht, bekommt momentan ungefähr 13.700.000 Ergebnisse. Gut, Google findet zu so gut wie allem ziemlich viel. Was aber dennoch deutlich wird, ist, dass der Begriff Kreativität mittlerweile recht inflationär eingesetzt wird. Überall wird von kreativen Einfällen, Momenten, Lösungen geredet, ohne genau zu definieren, was Kreativität eigentlich ist. Das zu definieren ist an dieser Stelle aber auch nicht unser Ziel. Wir wollen sie finden. Denn die über 13 Millionen Suchergebnisse zeigen auch, dass sie für uns alle unentbehrlich ist.

Egal, ob Arter, Texter, Planner oder Marketingtreibende, ohne eine neue Idee ist man ganz schön aufgeschmissen. Oft ist es aber gar nicht so einfach, einen Einfall mal so schnell aus dem Ärmel zu schütteln. Zum Glück gibt es hilfreiche Kreativitätstechniken, die einem bei der Ideenfindung helfen können. Die 635-Methode, Reizwortanalyse oder die Techniken von De Bono gehören dabei zu den bekanntesten. Und genau deshalb wollen wir sie Ihnen auch nicht vorstellen. Nicht? Nein. Wir haben uns nämlich auf sechs ganz einfache, aber wissenschaftlich bewiesene Tipps konzentriert, die ohne großen Aufwand dabei helfen, die Kreativität anzuschubsen.

Schon gespannt, was das sein könnte? Dann warten Sie nicht länger. Ihr nächstes *Bing* ist nur einen *Klick* entfernt.

Haben Sie schon Erfahrung mit Kreativitätsanschubsern jenseits der bekannten Methoden? Dann freuen wir uns über jede Menge Kommentare und eine spannende Diskussion.





Kreativitaet2015




Wenn Sie Fragen haben, ist es eine richtig gute Idee, mich zu fragen:
Michael Nipp
Texter
michael.nipp (at) schindlerparent.de

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7 Tipps, um die eigene Kreativität anzuregen.

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7 Tipps, um die eigene Kreativität anzuregen.

Kreativität ist nicht nur für sogenannte „Kreative“. Es ist viel mehr ein mentales Werkzeug, welches von Arbeitgebern auf der ganzen Welt geschätzt wird. Für viele ist es der Schlüssel zum Erfolg, auch wenn das Wort heute überbeansprucht und gleichgültig wirkt.

Kreativität kann erlernt werden. Jeder kann kreativ sein, aber niemand kann sich zwingen, kreativ zu sein.

Hier folgen nun 11 Tipps, um Ihre Kreativität anzuregen:

1. Haben Sie ein Hobby, egal welches.

Investieren Sie einen Teil Ihrer Freizeit in kreative Aktivität. Egal, ob es sich dabei um Musik, Sport, Kunst oder irgendetwas ganz anderes handelt. Denn Ihre Hobbies können Ihnen neue Wege zeigen, wie Sie berufliche Probleme und Ideenfindung mal anders angehen und beides aus einer neuer Perspektive betrachten.

2. Zeit für Inspiration haben.

Es ist viel zu einfach, sich von einer Routine fangen zu lassen. Finden Sie jeden Tag etwas freie Zeit, um neue Eindrücke auf Sie wirken zu lassen. Ein einfacher Spaziergang in einem unbekannten Viertel kann schon ausreichen. Oder Sie schauen sich die Werke von berühmten und/oder aktuellen Vordenkern an.

3. Misserfolge gehören dazu.

Die menschliche Natur begegnet neuen Ideen oft mit Abneigung. Doch lassen Sie sich dadurch nicht entmutigen. Akzeptieren Sie, dass nicht jede Ihrer Ideen ankommt oder erfolgreich sein wird. Entscheidend ist, dass Sie bereit sind, kreative Risiken einzugehen.

4. Schreiben geht von alleine.

Etwas Magisches passiert, sobald Ihr Stift ein Blatt Papier berührt. Der beste Weg, um die eigenen Ideen voranzubringen, ist es, diese niederzuschreiben. Sei es in ausgearbeiteten Sätzen, Stichwörtern, einzelnen Adjektiven oder einfach nur Scribbles. Ihre Idee fühlt sich so automatisch viel echter und wirklicher an. Auch Mindmaps können sehr hilfreich sein, um eine erste Idee genauer zu definieren.

5. Sammeln Sie Ihre Ideen.

Sammeln Sie all Ihre Ideen in einem einzelnen Textdokument und gehen Sie Ihre Liste regelmäßig durch. Einige Ideen sehen auf den zweiten Blick viel Interessanter aus als man zuerst meinte.

6. Richtiges Brainstorming.

Meetings müssen nicht zwingend am Arbeitsplatz stattfinden. Ein Park, ein öffentliches Gebäude oder ein Café sorgen für eine entspannte und angenehme Atmosphäre.
Die größte Gefahr bei einem Brainstorming ist es, sich gleich von Beginn an von kleinen und belanglosen Details ablenken zu lassen. Starten Sie auf jeden Fall mit der großen und übergreifenden Idee, auch wenn Sie noch nicht in der Lage sind, alle Details zu erläutern.
Und das Wichtigste zum Schluss: Lassen Sie jede Idee zu, selbst wenn sie noch so abstrus erscheint. Sie wissen nie, wohin eine kreative Reise Sie führen wird. Es kann gut sein, dass es genau diese eine seltsame Idee ist, die Sie am Schluss zum Ziel bringt.

7. Mehr Farbe!

Mehrere Studien haben gezeigt, dass blaue und grüne Farbtöne, etwas gedimmtes Licht und sanfte Hintergrundgeräusche die Kreativität steigern.
Es reicht auch schon, wenn Sie Ihren Arbeitsplatz etwas personalisieren, zum Beispiel mit ein paar Fotos oder einer Pflanze. Außerdem regt es Unterhaltungen an.

Und falls es mit der Kreativität nicht mal mehr für eine Ausrede reicht: Hier ist unser Ausreden-Generator.










Fragen, Wünsche, Anregungen? Antworten bekommen Sie bei uns:

Antje Koch

Projektmanagement
antje.koch (at) schindlerparent.de

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